16.06.2006

Die WM-Abiturienten

Dieser Artikel ist ein Pressebericht der Ruhr Nachrichten über das SGS. ruhrnachrichten.de/selm

„Machen Sie es gut, und vergessen Sie ihre alte Schule nicht.“ Mit diesen Worten beendete Ulrich Walter, Leiter des Städtischen Gymnasiums, wie in jedem Jahr seine Rede anlässlich der Abiturfeier.

Zu Beginn erklärte Ulrich Walter, dies sei ein besonderer Jahrgang. „Lassen sie mich versuchen, mehr oder weniger streng zu beweisen, dass es sehr wohl einige ganz spezielle Gründe gibt, um von einem besonderen Jahrgang zu sprechen.“ Da sei zum Beispiel die Ehre, im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land Abitur machen zu dürfen. „Ohne ein Prophet sein zu wollen, kann ich sagen, Sie sind sicher auf Jahre der einzige Jahrgang dieser Art.“

Es sei aber auch ein Jahrgang, der besonders im musisch-künstlerischen Bereich in der Stadt und der Schulgemeinde Spuren hinterlassen habe. „Diesem Jahrgang ist es zudem gelungen, einen Emanzipationsrekord aufzustellen.“ Denn es seien nur 55 Prozent weibliche Abiturienten dabei. Die Damen seien um acht Prozent zurückgefallen.

„Für mich persönlich gibt es einen weiteren Grund, Sie als einen Jahrgang zu bezeichnen, der mich besonders anging.“ Denn dies sei vor neun Jahren der erste Jahrgang gewesen, den er als Schulleiter habe begrüßen dürfen. In seiner Rede bedankte sich Ulrich Walter bei allen, die in den letzten Jahren die Abiturientia unterstützt haben. Ein besonderer Dank ging natürlich an die Abiturienten. „Ich glaube, sagen zu dürfen, dass wir uns das Leben an dieser Schule trotz aller grundsätzlichen Schwierigkeiten gegenseitig nie so recht schwer gemacht haben.“ Sie bekämen heute einen ganz wertvollen Schulabschluss bescheinigt. „Ein Abschluss, auf den sie uneingeschränkt stolz sein dürfen, der Sie aber auch in hohem Maße in die Pflicht nimmt.“ Er forderte die Abiturienten auf, Mut zu fassen und die Welt positiv zu sehen. „Mischen Sie sich ein und fassen Sie mit an!“

Stand die Rede des Schulleiters im Mittelpunkt der Entlassfeier, so hatten die Gäste auch Freude an den anderen Darbietungen. So verzauberte David Fabricius die Gäste mit seinen Tricks, die Zirkus AG des fünften Jahrgangs zeigte gekonnte Jonglage. Im Namen der Stadt gratulierte der stellvertretende Bürgermeister Egon Schmidt. Die Glückwünsche der Eltern überbrachte Schulpflegschaftsvorsitzende Anneliese Palm.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jazzband des Gymnasiums.

16.06.2006 · Ruhr Nachrichten (HTW)

 

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