06.04.2026
Auslandspraktikum in England: 5 Fragen an Aiswarya

Bild: Aiswarya Sanjeevan (10b)
Aiswarya Sanjeevan hatte im Rahmen ihrer Berufsfelderkundung die Gelegenheit, ein Auslandspraktikum in Großbritannien zu absolvieren. Als Europaschule sowie als Trägerin des Zertifikats „Schule und Beruf“ legt unsere Schule besonderen Wert darauf, praxisnahe Erfahrungen auch über nationale Grenzen hinweg zu ermöglichen.
Für zwei Wochen war sie im Peterborough City Hospital im m östlichen Mittelengland tätig und erhielt dort spannende Einblicke in den medizinischen Alltag. Dabei konnte sie nicht nur fachliche Erfahrungen sammeln, sondern auch ihre Englischkenntnisse im beruflichen Kontext erweitern und neue persönliche Eindrücke gewinnen.
Nach ihrer Rückkehr haben wir ihr fünf Fragen zu ihren Erfahrungen gestellt.
5 Fragen an die Auslandspraktikantin Aiswarya Sanjeevan
1. Was war dein persönliches Highlight im Praktikum?
Mein persönliches Highlight war der realistische Einblick in die tägliche Routine und das Berufsleben der Ärztinnen und Ärzte. Besonders spannend waren die Tage, an denen ich die drei Ärzte begleiten durfte. Sie haben gemeinsam über Patientenfälle gesprochen, Behandlungsabläufe erklärt und Entscheidungen diskutiert. Das war für mich sehr interessant und lehrreich.
2. Gab es eine Herausforderung, die du meistern musstest?
Eine große Herausforderung war, dass wirklich alles neu für mich war. Damit meine ich nicht nur das englische Gesundheitssystem und die medizinischen Fachbegriffe, sondern auch die Menschen, das Umfeld und die Stadt. Ich musste aus meiner Komfortzone herauskommen und mich an eine völlig neue Situation anpassen. Das war anfangs nicht leicht, aber im Nachhinein eine sehr gute Erfahrung, weil ich dadurch selbstständiger und offener geworden bin.
3. Hat das Praktikum deine Berufswahl beeinflusst? Warum?
Das Praktikum hat meine Berufswahl sehr positiv beeinflusst, weil ich dadurch einen Einblick in die Routine des Ärztealltags bekommen habe. Die Erfahrungen im medizinischen Bereich haben mir gezeigt, dass ich mir später einen Beruf als Ärztin vorstellen könnte.
4. Was war anders als in Deutschland?
In England war für mich fast alles anders als in Deutschland, vor allem die Sprache. Ich habe fast den ganzen Tag Englisch gesprochen und auch medizinische Fachbegriffe auf Englisch gelernt. Aber auch das Essen, die Stadt und das gesamte Umfeld waren neu für mich. Die Menschen wirkten sehr offen und höflich, und der Umgang miteinander war oft besonders freundlich.
5. Würdest du anderen Schülern ein Auslandspraktikum empfehlen? Warum?
Ja, auf jeden Fall. Man sammelt nicht nur berufliche Erfahrungen, sondern wächst auch persönlich. Ein Auslandspraktikum stärkt das Selbstvertrauen, verbessert die Sprachkenntnisse und eröffnet neue Perspektiven. Es ist eine Möglichkeit, ein Land auf eine andere Art und Weise als im Urlaub kennenzulernen. Diese zwei Wochen werde ich nie vergessen, weil sie unglaublich spannend und eine ganz besondere Erfahrung für mich waren.
Ich habe mein Praktikum im Peterborough City Hospital absolviert. Die zwei Wochen haben mir gezeigt, wie wichtig Verantwortungsbewusstsein, Sorgfalt und Teamarbeit im medizinischen Alltag sind. Besonders beeindruckt hat mich die strukturierte Arbeitsweise auf den Stationen und der respektvolle Umgang mit den Patientinnen und Patienten.
Fazit
Das Praktikum in England war für mich eine sehr wertvolle und bereichernde Erfahrung im Hinblick auf meine Zukunft im medizinischen Bereich. Ich habe fachliche Eindrücke gesammelt, Verantwortung übernommen und gelernt, sensibel mit Patientinnen und Patienten umzugehen. Gleichzeitig konnte ich meine Englischkenntnisse deutlich verbessern und auch persönlich wachsen. Der Auslandsaufenthalt hat mich sowohl persönlich als auch beruflich weitergebracht.
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