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19.06.2004 – Abitur-Entlassfeier 2004

Rockiges und Nachdenkliches

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 19.06.2004 veröffentlicht wurde. Die Informationen im Text entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Mit einer beeindruckenden Entlassfeier nahmen die Abiturienten des Jahrgangs 2004 Abschied von ihrem Gymnasium.

Die rund zweistündige Feier war geprägt von ausgezeichneter Musik verschiedener Stilrichtungen, aber auch von nachdenklich stimmenden Worten an die Schüler. Gleich zu Beginn setzte das Schulorchester mit einem Medley aus „Phantom der Oper“ beeindruckende, wuchtige Akzente.

In seiner Rede sprach Schulleiter Ulrich Walter vom zukünftigen Weg der jungen Erwachsenen: „Bei allen Schwierigkeiten, die eine Entscheidung für Studium, Ausbildung, Wehrdienst, Zivildienst oder Soziales Jahr mit sich bringt, erscheint es mir allerdings von weitaus größerer Bedeutung zu sein, dass Sie überhaupt noch Möglichkeiten haben, auswählen und eine Lebensentscheidung auf breiter Basis treffen zu können – im Gegensatz zu vielen anderen, gleichaltrigen Jugendlichen, denen diese Türen für immer verschlossen bleiben.“

Die bestandene Reifeprüfung biete als feste Grundlage eine hervorragende Basis für ein erfolgreiches Berufsleben. Er gab ihnen folgenden Wunsch mit: „Gehen Sie deshalb mutig in die Zukunft, bleiben Sie offen für Veränderungen und bemühen Sie sich stets um eine fachliche wie soziale Fortbildung der eigenen Person.“ Dabei werde sicher nicht alles nach Plan verlaufen, „und doch liegt gerade scheinbar in den hinderlichen Umständen eine neue Chance, eine wichtige Erkenntnis, ein besserer Weg.“

In einer humorvollen Ansprache teilten Sara-Lena Göbel und Björn Propson als Jahrgangssprecher der 13 die Besucher in „Mitschüler und andere“ ein. Ganz besonders betonten sie aber die über die Jahre bis zum Abitur stets gewachsene Zusammengehörigkeit und Zwischenmenschlichkeit. „Standing ovations“ gab es für den Beratungslehrer Peter Thrams, der einen nicht ganz unkritischen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags wagte.

Genau um 17.25 Uhr war es dann so weit: Nach neun Jahren Schulzeit erhielten die Abiturienten ihre Zeugnisse. Eingeteilt nach den Leistungskursen nahmen sie auf der Bühne im Foyer des Gymnasiums diese in Empfang.

Dazwischen immer wieder künstlerische Beiträge: Ausdrucksvoller, moderner Tanz einer Mädchengruppe, klassische Klänge wie der wohl bekannteste der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms, einfühlsame Klaviermusik des französischen Spätromantikers Claude Debussy. Und ganz zum Schluss „Rockiges“ mit knallharten Bässen. Eine Feier, die eigentlich keine Wünsche offen ließ.

19.06.2004, Ruhr Nachrichten (korn)


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Dieser Artikel ist ein Pressebericht über das SGS aus dem Lokalteil der Ruhr Nachrichten.