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21.02.2002

Musikalisches Gymnasium bebt

Dieser Artikel ist ein Pressebericht der Ruhr Nachrichten über das SGS. ruhrnachrichten.de/selm

Das reinste Musikfestival erlebten die Besucher am Montagabend im Städtischen Gymnasium. Musik erschallte aus allen Richtungen, von der Bühne, vom Balkon und selbst im Foyer. Wer konnte bei „La Cucaracha“ und „La Bamba“ schon ruhig sitzen bleiben? 40 Schüler und Schülerinnen, davon 30 im Orchester, der Stainburn School aus Workington reisten an, um mit den Schülern des Gymnasiums und der Overbergschule gemeinsam zu musizieren.

Ihren „Einstand“ gaben die Overbergschüler mit Auszügen aus „Eurojazz“, sie sangen und tanzten zu englischen Texten.

Rund 100 Mitwirkende, tagsüber bereits 600 Schüler als Besucher, auch Grundschüler aus Cappenberg und Bork, und abends zum Konzert nochmals über 300 Gäste, gaben dem Ganzen einen gigantischen Rahmen. Schulleiter Ulrich Walter begrüßte die Gäste: „Es hat untereinander alles gut harmoniert, das ist eine wichtige Plattform dafür, wenn wir in drei Jahren das Zehnjährige unserer musikalischen Partnerschaft feiern.“

Es klappte alles wie am Schnürchen, hier und da ein bisschen Lampenfieber – aber Orchesterleiter, Paul Witty aus Workington und Ali Grieser vom Städtischen Gymnasium hatten alles voll im Griff oder vielmehr im Taktstock. „Unser Joker heute Abend ist Moritz, der flitzt hier immer quer über die Bühne“, so Ali Grieser. Moritz Timte saß am Schlagzeug, spielte in der Steeldrumband mit und drehte an den Knöpfen der Technik.

Tosender Applaus Der „Fiddler on the roof“ war die gemeinsame „Premiere“ der beiden Orchester. Die Saxophon-Gruppe aus Workington musste nicht auf Bob Daglish verzichten. Er ist Busfahrer, fuhr die Gruppe sicher nach Selm, musste dann nach Workington zurück und war 20 Minuten vor dem Konzert wieder in Selm, um als Saxophonist mitzuspielen. Spätestens bei „Quando, Quando“, ein Wechselspiel der beiden Steeldrumbands, gab es tosenden Applaus.

Faszination herrschte vorm Auftritt der Gruppe, die mit den Boomwhackers (Plastikröhren) Rhythmen zu Melodien vereinigte.

Dem Einfallsreichtum waren keine Grenzen gesetzt, denn auch mit einfachen Bechern zeigten die jungen Leute, was in ihnen steckt. Ulrich Walter ließ sich zum Abschluss eine Überraschung einfallen: Pizza für alle.

Musik, Kunst & Theater: Schule der Kultur · Internationale Schulpartnerschaften

21.02.2002 · Ruhr Nachrichten (Ba)

 

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