18.06.2005

Abitur-Wünsche: „Machen Sie es gut“

Dieser Artikel ist ein Pressebericht der Ruhr Nachrichten über das SGS. ruhrnachrichten.de/selm

Die letzten Prüfungen liegen drei Wochen zurück, gestern war der große Tag für die Abiturientia des Städtischen Gymnasiums. Die Jugendlichen erhielten die Abiturzeugnisse, auf die sie seit neun Jahren hingearbeitet hatten.

„Sie treten heute als gleichberechtigter Partner in unser Gesellschaftsleben ein“, so Schulleiter Ulrich Walter. Dies erfolge zu einem Zeitpunkt, da die wesentlichen Industrieländer, und damit auch Deutschland, noch am Anfang eines grundlegenden Strukturwandels der Wirtschafts- und Arbeitswelt ständen.

Ulrich Walter erklärte, er sei fest davon überzeugt, dass es angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen notwendig sei, in Zukunft verstärkt die schöpferischen Fähigkeiten und Tätigkeiten der Menschen zu fördern. „Liebe Abiturienten, Sie verlassen heute die Schule als Zukunftsträger unserer Gesellschaft.“ Das Lehrerkollegium habe ihnen in den letzten Jahren das Holz bereitgestellt und gezeigt, wie man Schiffe bauen kann. Ulrich Walter nahm Bezug auf den Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, der einmal gesagt hat: „Wenn du Schiffe bauen willst, dann kaufe nicht Holz und weise Arbeiter an, sondern schaffe die Sehnsucht nach dem Meer.“ Walter: „Ob wir die Sehnsucht nach dem Meer schaffen konnten, wissen wir nicht. Wenn diese Sehnsucht noch oder noch nicht stark genug geweckt wurde, so hoffen wir, dass die vor Ihnen liegenden Aufgaben sie zu wecken vermögen.“ Ulrich Walter wünschte seiner Abiturientia für die Zukunft alles Gute und beendete seine Rede wie jedes Jahr mit den Worten: „Machen Sie es gut und vergessen Sie Ihre Schule nicht.“ Die Glückwünsche der Stadt Selm überbrachte Bürgermeister Jörg Hußmann: „Lassen Sie sich durch Stimmungen nicht von ihrem Weg abbringen.“

Schulpflegschaftsvorsitzende Hanneliese Palm und für die Bezirksregierung Dezernent Karl-Heinz Vondracek schlossen sich den guten Wünschen an. Im Namen der Abiturientia bedankte sich Philipp Roos beim Lehrerkollegium. „Die Zeit ist doch erstaunlich schnell vergangen.“ Man verlasse die Schule auch mit etwas Wehmut. „Wir werden die Schlemmerhörnchen aus dem Schulcafé vermissen.“

Die Abifeier wurde musikalisch von der Jazzband des Gymnasiums begleitet. In das Reich der Zauberei entführte die Gäste David Fabricius, den Ulrich Walter als den David Copperfield von Selm ankündigte.

18.06.2005 · Ruhr Nachrichten (HTW)

 

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