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05.09.2014

Zum Geburtstag gab es viel Lob fürs Gymnasium

Foto: Impressionen vom Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des SGS.

Impressionen vom Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des SGS. – Bild: gymnasium-selm.de (ws)

Dieser Artikel ist ein Pressebericht der Ruhr Nachrichten über das SGS. ruhrnachrichten.de/selm

Es ist keine Überraschung, wenn anlässlich eines Festaktes zum silbernen Jubiläum lobende Worte ausgesprochen werden. Aber die Übereinstimmung am Freitag im Forum des Städtischen Gymnasiums war frappierend: Schulleiter, Bürgermeister, Schulpflegschafts-Vorsitzende, Schüler: Sie alle schauten mit Stolz zurück und mit Zuversicht nach vorn.

Immer wieder tauchte in den Reden die kurze Geschichte dieser Schule und ihr Wettbewerb mit anderen Schulen im Umfeld mit mehr Tradition auf. Hans-Hermann Gosch, Vorsitzender der Initiative „Pro Gymnasium“, die es seit fast ebenso vielen Jahren gibt wie die Schule selbst, brachte die ganze Zustimmung auf den Punkt: „Wo gibt es Initiativen, die für irgendetwas sind? Meistens sind sie gegen irgendwas – bei uns war das immer anders.“

Viele Redner stimmten da vor rund 120 Zuhörern, unter anderem dem Gründungsdirektor Günter Barenbrock, dem aktuellen und ehemaligen Kollegium, einigen Schülern, Elternvertretern und anderen aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern ein. Den Eltern von einst, von 93 Schülern, die 1989 in die fünfte Klasse einer neuen Schule gingen, denen gebühre der größte Dank, meinte Gosch. „Denn diese Eltern haben viel Mut aufgebracht, ihr Kind an einer Schule anzumelden, die gar keinen Ruf hatte“, so Gosch. 1988, da pendelten immerhin noch 500 Selmer Kinder und Jugendliche täglich in eine Nachbarstadt.

Schulleiter Ulrich Walter führte den Gedanken in seiner Begrüßungsrede weiter: „Seitdem sind 25 Jahre besonders intensiver Arbeit vergangen. Es gibt Anlass, jetzt auch mit einem gewissen Stolz auf diesen Zeitraum zurückzublicken.“

Bürgermeister Mario Löhr sendete ein Lob aus: „Das Städtische Gymnasium Selm ist kein x-bliebiger Arbeitsplatz. Hier treffen Menschen mit Fragen und Problemen aufeinander. Hier wird über Zukunft verhandelt. Aber es ist auch ein Ort der Begegnung.“ Das bestätigten zwei Schülerinnen des Abiturjahrgangs, die Schülersprecherinnen Wiebke Heitmann und Olivia Steenbock. „Es ist nicht bloß eine Bildungseinrichtung, es ist sozialer Mittelpunkt unseres Lebens“, sagte Steenbock. Und Heitmann fügte hinzu: „Wir verbringen hier so viel Zeit mit unseren Freunden.“

Löhr hob genau diesen Punkt hervor: „Hier entsteht aus einer zusammengewürfelten Gruppe von Lehrern und Schülern immer wieder eine neue starke Gemeinschaft.“ Das Besondere demonstrierten einige Schüler in ihren musikalischen Einlagen. Alexander Schulz, der nächste Jahr Abitur macht, spielte am Flügel das Stück „Motion“ (deutsch: Bewegung), das er nach eigener Aussage eigens für diesen Tag komponiert hatte.

Seine beiden Mitschülerinnen auf dem Podium dankten ihren Lehrern für ihr Engagement: „Sie versuchen stets, das Beste aus uns herauszuholen - jeder auf seine ganz spezielle Art“, sagte Olivia Steenbock. Ulrich Walter danke seinem Team auch, aber weitete den Blick noch: „Das Bemühen um einen jeden Schüler wird dann erfolgreich, wenn Schule eine Gemeinschaftsaufgabe aller an der Schule beteiligten ist, die möglichst auf der Basis von Vertrauen und Offenheit steht und eine Distanz zu Gleichgültigkeit trägt.“ In den zurückliegenden Jahren habe man diesen Weg gemeinsam eingeschlagen. „Wir sind näher zusammengerückt“, so Walter. „Lassen Sie uns diesen Weg weitergehen, ohne dabei auch nur einen einzigen zu verlieren.“

Schuljubiläum 25 Jahre SGS (1989-2014)

05.09.2014 · Ruhr Nachrichten (Tobias Weckenbrock)

 

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