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01.07.2004

Besucher vom fünften Kontinent

Dieser Artikel ist ein Pressebericht der Ruhr Nachrichten über das SGS. ruhrnachrichten.de/selm

Die alten Häuser, ja, die sind wirklich süß und auf die alten Schlösser, die noch auf der Besichtigungstour stehen, darauf freut sich Kate Cahoon auch schon. Aber ganz hoch im Kurs steht bei der jungen Australierin ein typisch deutsches Getränk. „The Malz-Bier is very Nice. Better than Coke“, so die 15-jährige die in ihrem Heimatland die Westbourne Grammar School besucht. Zusammen mit 15 weiteren Schülerinnen und Schülern, alle im Alter zwischen 14 und 16 Jahren, ist Kate eine Woche zu Gast am Städtischen Gymnasium.

Seit 1999 besteht der enge Kontakt zwischen dem Gymnasium und der Privat-Schule in Melbourne. Drei Mal waren schon Gäste aus „Down Under“ zu Besuch in unserer Stadt. Drei Mal nahmen Selmer Schülerinnen und Schüler die 26-stündige Flugreise auf sich, um Eindrücke von einem fernen Kontinent zu sammeln.

Immer auf den Reisen mit dabei, Thomas Leitheiser, Lehrer am Gymnasium, der sich auch in dieser Woche um das Wohlbefinden der australischen Gäste kümmert. Denen gefällt es jedoch ziemlich gut in Selm. „Die Schüler kommen sehr gut miteinander aus. Trotz der weiten Entfernung ist man sich gar nicht so fremd wie man annehmen könnte“, so der Pädagoge.

Und wenn den Gästen doch etwas suspekt vorkommt, so stehen die Gastfamilie, bei denen die Mitglieder der „Reisegruppe“ untergebracht sind, mit Rat und Tat zur Seite.

Das ist auch zumindest in den ersten Tagen von Nöten, denn die Austauschschüler sind allesamt das erste Mal in „Good old Germany“ und da gibt es dann doch so einige kleinere Problemchen.

Der Rechtsverkehr ist zum Beispiel so eines, oder auch die Tatsache, dass es hier einfach viel länger hell ist als in Australien. Macht, laut Zoe Kypros (16), doch einige Probleme beim Finden des richtigen Schlafrhythmuses. Jessie Tarrou (15) dagegen ist angetan von der Lockerheit, mit der Schüler und Lehrer im Unterricht miteinander umgehen und, dass man zu Fuß zur Schule gehen kann.

Und was die gute deutsche Küche angeht: Nice, aber mit Spargel ist bei den australischen Gästen kein Staat zu machen. Bis Freitag wird die Gruppe noch in Selm zu Gast sein.

In den Unterricht hinein schnuppern, die Stadt und die Gastfamilien kennen lernen. Danach geht es weiter auf große Besichtigungstour. Berlin, Heidelberg und natürlich die Königsschlösser in Bayern.

Viele Eindrücke, bevor es wieder heißt: ab in den Flieger und zurück in die Heimat. Dem Land der Kängurus, Koalas und der weiten Entfernungen.

Australien: Westbourne Grammar, Melbourne

01.07.2004 · Ruhr Nachrichten (jöb)

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