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02.06.2008 – Informationsveranstaltung

Tatort Chat: Sexueller Missbrauch im Internet

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– Foto: [M] gymnasium-selm.de; photocase.com (alphoxic, vortexx, U5)

Die neuen Medien, allen voran das Internet, stehen zunehmend im Blickpunkt der öffentlichen Meinung. Eltern stehen zum einen verunsichert vor der Forderung, jedes Klassenzimmer mit einem internetfähigen Rechner zu versehen. Zum anderen sind sie ständig damit konfrontiert, dass sie auf die Gefahren des Internets für ihren Sprössling aufmerksam gemacht werden.

Am Mittwoch, den 04. Juni 2008, informiert Kriminalhauptkommissarin Heike Redlin auf Einladung der Schulpflegschaft um 20.00 Uhr im Forum des SGS über das Thema „Seuxeller Missbrauch im Internet - Tatort Chat“. Frau Redlin ist Ansprechpartnerin im Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Unna zum Thema „Kinder und Jugendliche im Internet - Missbrauch im Netz“. Nach einem einleitenden Vortrag wird es die Möglichkeit zum Gespräch und zur Diskussion geben.

Welche Erwachsenen können derzeit souverän mit dem WWW, E-Mails und Chats umgehen? Im bisherigen Umgang mit Medien konnten Eltern auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Die Familienkonflikte rund um Fernsehen, Radio, Kassettenrekorder oder Schallplattenspieler sind allen Eltern selbst noch aus ihrer Jugendzeit bekannt. Bei den neuen Medien ist das anders.

Moderne Computerspiele und die virtuellen Surf- und Chatwelten sind neu und die Auswirkungen auf Kinder sind für Erwachsene oft erst noch zu erkunden. All zu schnell neigen sie dazu, die alten Vorurteile aus dem Gedächtnis zu kramen. Realitätsverlust, Sucht, Vereinsamung, Kommunikationsstörungen, Bewegungsmangel, Gewaltbereitschaft und Pornografie werden als Gefahren genannt, die Kindern und Jugendlichen durch das Internet drohen. Aber: Sind das nicht die gleichen Argumente, die Eltern der heutigen Eltern früher im Umgang mit dem Fernsehen anwendeten?

Natürlich besteht das elterliche Bestreben darin, Gefahren von den Kindern abzuwenden. Trotz aller Bedenken sollte man sich aber nicht durch Informationsdefizite und teilweise einseitige Informationen den Blick auf die Vorteile der neuen Medien verstellen lassen. Das Internet bietet völlig neue Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten.

Wichtig ist, dass Kinder bewusst mit dieser Informationsflut umgehen können. Sie müssen dabei begleitet werden. Sie müssen lernen, aus der Informationsfülle das für sie selbst Relevante herauszufiltern und es zu verwerten.

Kinder wachsen in diese neue Welt hinein und allein das ist Grund genug, sich intensiv mit dieser neuen Materie zu befassen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 02.06.2008 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

02.06.2008, gymnasium-selm.de/ Kommissariat Vorbeugung, Kreispolizeibehörde Unna

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