Städtisches Gymnasium Selm

Städtisches Gymnasium Selm – Das SGS. Schule mit Profil.

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Organisationsformen des Unterrichts

Weil zunehmend auch Kinder mit Erziehungsdefiziten, mit emotionalen und kognitiven Orientierungsschwierigkeiten die Schule besuchen, kommt neben der intensiven Beratung insbesondere der unterrichtlichen Arbeitsweise in der Erprobungsstufe eine herausragende Bedeutung zu.

Um im Lernort Schule sinnvoll und erfolgreich gegen die Schwierigkeiten, die sich aus dem veränderten Lernverhalten der Schülerschaft ergeben, angehen zu können, muss zu allererst versucht werden, in der Erprobungsstufe Einfluss auf das Sozial- und Arbeitsverhalten der Kinder zu nehmen. Hierzu ist am Selmer Gymnasium eine Vielzahl von organisatorischen und institutionellen Maßnahmen beraten und umgesetzt worden:

  • Ausübung der Klassenlehrertätigkeit für die Dauer von drei Jahren;
  • Berücksichtigung einer wöchentlichen Klassenlehrerstunde in den Jahrgängen 5 und 6;
  • Klassenbezogener Einsatz der Fachlehrer und Fachlehrerinnen für einen Zeitraum von zwei Jahren bei gleichzeitiger Konzentration auf wenige Lehrkräfte;
  • Beibehaltung des Klassenverbandes über die Jahrgangsstufe 6 hinaus bis zum Ende der Sekundarstufe I;
  • Fördermaßnahmen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik.

Die Klassenleiterstunde ist integraler Bestandteil der Stundentafel in der Erprobungsstufe (Jahrgänge 5 u. 6). Sie dient vorrangig der Vermittlung von Kommunikations- und Verhaltensregeln, Konzentrations- und Entspannungsübungen, Konfliktlösungsstrategien sowie dem Einüben von Lernstrategien und der schrittweisen Entwicklung von Methodenkompetenz.

Die in der Sekundarstufe I erworbenen Lern- und Methodenkompetenzen werden z. T. fachspezifisch in der Sekundarstufe II aufgegriffen und im Sinne der wissenschaftspropädeutischen Ausbildung vertieft.

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II über das selbstorganisierte Arbeiten zu eigenverantwortlichem Lernen zu qualifizieren und sie dadurch zu befähigen, Initiativen zu entwickeln, Zusammenhänge herzustellen und Orientierungen zur Bewältigung von Lern- und Arbeitssituationen zu erlangen.

Neben den dargelegten Zielsetzungen wird generell die Notwendigkeit des Wechsels von Sozialformen und Arbeitsmethoden gesehen. Am Städtischen Gymnasium wird dabei davon ausgegangen, dass es ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Sozialformen und Unterrichtsmethoden gibt, wobei die Entscheidung über die konkrete Unterrichtsorganisation dem jeweiligen Fachlehrer obliegt. Wünschenswert ist in diesem Zusammenhang die Einbeziehung der außerunterrichtlichen Lebenswirklichkeit immer dann, wenn aktuelle Anlässe vorliegen.


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