Städtisches Gymnasium Selm

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04.09.2014 – Schuljubiläum 25 Jahre SGS

Wie sich in Selm ein Gymnasium etablieren konnte

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 04.09.2014 veröffentlicht wurde. Die Informationen im Text entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Foto: Das SGS bei Nacht vor rund 10 Jahren – bis dahin und seither ist viel passiert.
Das SGS bei Nacht vor rund 10 Jahren – bis dahin und seither ist viel passiert. – Foto: gymnasium-selm.de (dk)

Das Gymnasium in Selm ist im Vergleich zu der Geschichte der Schulen im Umkreis nur ein kleines Licht: 25 Jahre wird es nun alt. Seine Nachbarn Canisianum und „Anton“, Christophorus und Anne-Frank, Gymnasium Altlünen – sie könnten Väter oder Großväter sein. Doch diese Schule in Selm hat sich etabliert - und dafür gibt es handfeste Gründe. Was sind die vier zentralen Gründe dafür?

  1. Ein gutes Konzept: Eine neue Schule muss sich nicht von irgendwelchen Fesseln der Vergangenheit lösen. Das kann ein großer Vorteil sein. Das Konzept konnte zudem im laufenden Betrieb angepasst und verbessert werden: Es gab ja im Schuljahr 89/90 nur drei fünfte Klassen und dementprechend wenige Lehrer. So saßen Gründungsdirektor Günter Barenbrock, Peter Thrams, Barbara Schulte-Rath und Norbert Schulte, drei aus dem Kollegium, die auch heute noch an der Schule arbeiten, oft zusammen an einem kleinen Tisch und berieten. „Als Lehrer hat man nur selten Gelegenheit, eine Schule aufzubauen und zu prägen“, sagt Norbert Schule heute rückblickend.
  2. Ein gutes Team: Schulte, Schulte-Rath, Thrams, dazu Annette Sander, Christa Möller, Peter Bruck, Barenbrock als Chef, an den sich alle gerne erinnern, das Hausmeister-Ehepaar Seeliger und Sekretärin Anita Homann. Das war eine schlagkräftige Truppe. Der Elternpflegschaftsvositzende Karl-Heinz Hagenhoff, der auch jahrelang dem Förderverein vorstand, war ein Beispiel für starke Elternarbeit zu Anfang.
  3. Ein politisch ausdiskutierter Vorweg-Prozess: Was sollte Selm für eine Schulform bekommen – Gesamtschule, Gymnasium oder Kollegschule? Es gab im Vorfeld unterschiedliche Meinungen. Die politischen Gremien wägten ab und fanden am Ende eine einstimmige Lösung: Es sollte tatsächlich ein Gymnasium werden. Der Prozess führte dazu, dass sich auch Befürworter der anderen Schulformen am Ende hinter die gemeinsame Idee stellten.
  4. Ein gutes Programm: Man kann der Schule nun wahrlich nicht vorwerfen, dass sie nicht außerunterrichtlich überzeugen würde. Theater- und Musical-AGs gab es früh, ein Schulorchester auch, tolle Kunstprojekte, eines davon schaffte es 2010 im Rahmen der Kulturhauptstadt auch in die Tagesthemen. AGs und Skifreizeiten. „Wir haben einfach nette Schüler“, sagt Barbara Schulte-Rath heute. Das galt früher, in den 1990er-Jahren. 1998 machte der erste Jahrgang mit 53 Schülern sein Abitur. Das gilt aber auch bis heute. Viele Ehemalige freuen sich schon auf das Wiedersehen mit alten Weggefährten am Samstag, 6. September, im Schulgebäude.

04.09.2014, Ruhr Nachrichten (Tobias Weckenbrock)

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Dieser Artikel ist ein Pressebericht über das SGS aus dem Lokalteil der Ruhr Nachrichten.

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