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Josie – was nun? (1996)

Das Musical wurde im Dezember 1996 mehrmals sehr erfolgreich im Forum des SGS aufgeführt und ging anschließend auch auf „Tournee“. Zudem entwickelte sich eine Zusammenarbeit mit dem Musical „Joseph“ in Essen.

Die Story

Jakob, ein wohlhabender Bauer und Schafzüchter in Israel ist stolz auf seine 12 Töchter. Joschebed, kurz Josie gerufen, liebt er am meisten und schenkt ihr einen wunderschönen bunten Mantel. Dies erregt den Neid der Schwestern. Noch wütender werden sie, als Josie von ihren Träumen erzählt, in denen die Schwestern als ihr weit unterlegen erscheinen.

Diese beschließen nun, Josie zu beseitigen. Draußen auf der Weide überwältigen sie Josie, nehmen ihr den Mantel weg und werfen sie in einen Brunnen. Als einige Kaufleute aus Ismael auf dem Weg nach Ägypten vorbeikommen, ändern die elf ihren Plan und verkaufen Josie als Sklavin. Um die Wahrheit vor ihrem Vater zu verbergen, bringen sie ihm den blutverschmierten Mantel und erklären, Josie sei im heldenhaften Kampf mit einer Ziege gestorben.

Inzwischen ist Josie in Ägypten auf einem Basar an Potifa, eine vielbeschäftigte und stressgeplagte Millionärin verkauft worden. Diese erkennt bald Josies Talente und ernennt sie zur Chefsekretärin. Als sich die in geschäftlichen Dingen unerfahrene Josie verspekuliert und dadurch Potifa ruiniert, landet Josie kurzerhand im Gefängnis. Hier beklagt sich Josie bitterlich über ihr Schicksal. Nach einiger Zeit werden auch der oberste Butler und der erste Bäcker des Pharao ins Gefängnis geworfen. Josie deutet ihre Träume und behält mit ihren Prophezeiungen recht.

Der mächtige Herrscher Ägyptens zieht in seinen Palast ein. Und auch Pharao selbst hat eines Nachts zwei beunruhigende Träume: sieben fette Kühe werden von sieben mageren gegessen, und sieben magere Ähren verschlingen sieben pralle. Der inzwischen wieder zu Ehren gekommene Butler erinnert sich an Josie. Diese wird geholt und deutet die Träume: die sieben fetten Kühe und prallen Ähren bedeuten sieben fruchtbare Jahre, denen sieben unfruchtbare Jahre folgen und eine große Hungersnot bringen. Darum solle der König eine weise und fähige Person einsetzen, die Überfluss und Not gerecht verwaltet. Erfreut ernennt Pharao Josie zur obersten Verwalterin seines Reiches. Josie erfüllt die in sie gesetzten Erwartungen, hortet den Überfluss und verteilt ihn in der Notzeit.

Von der Hungersnot getrieben, machen sich auch Josies Geschwister auf den Weg nach Ägypten, wo es noch Brot und Fleisch zu kaufen gibt. Als sie Josie begegnen, erkennen sie diese nicht und betteln sie an. Josie beschließt zu prüfen, ob sich ihre Schwestern verändert haben. So legt sie in einen der Getreidesäcke unbemerkt ihren goldenen Becher. Als sie abreisen wollen, bezichtigt sie ihre Schwestern des Diebstahls und lässt ihre Säcke öffnen. Es trifft Dinah, die sofort verhaftet wird. Darauf flehen die Schwestern um Gnade und bieten sich an, selbst ins Gefängnis zu gehen.

Da erkennt Josie, dass die Schwestern nicht mehr die alten sind und gibt sich ihnen zu erkennen. Zur Feier des Wiedersehens kommt auch Jakob nach Ägypten. So kann schließlich Josie ihren wunderschönen bunten Mantel wieder anziehen.


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