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01.06.2012 – Friday Afternoon

Jazzband des SGS zu Gast in Workington

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– Foto: privat/gymnasium-selm.de

„Wouldn’t it be nice to join our festival in May next year?“ – Ende Mai folgten 21 Musiker von „Friday Afternoon“, der Jazzband des SGS unter der Leitung von Albert Grieser, dieser Einladung in unsere englische Partnerstadt im Norden Englands, um dort gemeinsam zu musizieren.

Auch wenn diese musikalische Zusammensetzung erstmals nach England reiste, kannten viele Bandmitglieder bereits die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in Workington, sodass die schnell von der Idee begeistert waren. Ausgesprochen worden war die Einladung vor mehr als einem Jahr bei einem Besuch des Schulorchesters des SGS von Paul Witty, dem Vorstand des Twinnings in Workington und langjährigen Leiter der musikalischen Begegnungen zwischen dem SGS und unserer englischen Partnerschule.

Mit Bus und Fähre – anders geht es mit den Instrumenten nicht – ging es auf die lange Fahrt. Unterwegs wurde die schöne Stadt York besichtigt, um eine kleine Pause einzulegen. Gegen Abend des nächsten Tages erreichten die „Friday Afternooner“ dann Workington, wo die Gastgeber schon gut vorbereitet auf ihre Gäste im „Theatre Royal“ warteten. Ein gemeinsamer Imbiss stand bereit und die ersten Proben für den „Joint Jazz Evening“ am folgenden Abend auf dem Programm. Erstmals wurde zusammen mit den „Music Masters“ aus Whitehaven musiziert. Das Theater war ausverkauft, die Zuhörer waren begeistert und bedankten sich mit viel Applaus bei den Musikern.

Ein wohl verdienter Lohn, denn beide Bands hatten im Vorfeld mit einigen Ausfällen zu kämpfen: So musste sich „Friday Afternoon“ ohne ihre beiden Posaunisten auf den Weg machen und an der britischen Grenze auch noch den Bassisten zurücklassen, weil dessen Ausweis soeben abgelaufen war. Glücklicherweise fand sich in Workington aber eine geeignete Vertretung: Paul Witty sprang in die Bresche, holte den Bass von der Wand und gab der Band den nötigen Rhythmus. Bei den Musikern aus Whitehaven fehlte der Schlagzeuger und Alexander Kleinjohann aus Selm übernahm mal eben diesen Job.

Der Tag nach dem großen Konzert stand in Workington unter dem Motto „Paint the town red“. Die Stadt feierte mit vielen Attraktionen und noch mehr Besuchern. Im Vulkanpark trat die „Friday Afternoon“ dreimal im Wechsel mit der Steelband von Paul Witty auf. Beide Bands ließen es sich natürlich nicht nehmen, das ein oder andere Stück zusammen zu spielen, und fanden auch hier begeisterte Zuhörer. Abends nahmen die deutschen Gäste mit ihren Gastgebern an einem extra für sie vom Twinnings-Verein veranstalteten Ceilidh teil – ein sehr schöner und lustiger Ausklang der Begegnungsfahrt mit dem in Workington typischen Volkstanz.

Herzlich wurde dann am nächsten Morgen Abschied von den Freunden genommen. Einmal mehr hat sich wieder gezeigt, dass Musik keine Grenzen kennt. Insbesondere die wenigen Mitfahrer, die Workington zum ersten Mal erlebten, waren begeistert von der Freundlichkeit, mit der sie empfangen worden waren. Die anderen kennen dieses „Heimatgefühl“ mehr als 1.000 km von Selm entfernt schon seit langem und freuen sich auf jede neue Begegnung mit den Freunden in Cumbria.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 01.06.2012 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

01.06.2012, Monika Zientz / gymnasium-selm.de

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