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17.11.2012 – Projekt gegen Cybermobbing

Oberstufenschüler sind Medienpaten für Sechstklässler

Foto: Die Medienpaten Julia Schmidt, Theresa Mathes und Liesa Demtröder (v.l.n.r.) mit der Klasse 6a.
Die Medienpaten Julia Schmidt, Theresa Mathes und Liesa Demtröder (v.l.n.r.) mit der Klasse 6a. – Foto: gymnasium-selm.de (Basfeld)

Je mehr Zeit die Schülerinnen und Schüler am Computer und im Internet verbringen, desto intensiver wird die Nutzung von Chats, Foren, Facebook, Twitter, SchülerVZ und Co. Besonders in diesen Netzwerken, wo man sich mit Freunden verabredet oder Neuigkeiten austauscht, besteht die Gefahr von Cybermobbing. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und Cybermobbing präventiv entgegenzuwirken, wurden neue Medienscouts in diesem Bereich geschult. Sie sollen ihre Kenntnisse an andere Schülern weitergeben und sie für das Thema sensibilisieren können.

Am 2. Oktober haben die drei Oberstufenschülerinnen Liesa, Theresa und Julia mit dem Projekt in der 6a begonnen. Als erstes haben sie den Schülern nahe gebracht, wie Cybermobbing zu definieren ist, was daran so gefährlich ist und was diese Art vom Mobbing außerhalb sozialer Netzwerke unterscheidet. Außerdem wurden die Ansprechpartner für solche Fälle sowie die richtige Taktik zur Beendigung von Mobbingfällen angesprochen.

Danach haben sich die drei Medienpaten zusammen mit den Sechstklässlern einen Film angesehen. Dieser handelt von Max, 10 Jahre alt, der plötzlich und ohne Grund erst über SchülerVZ und E-Mails gemobbt und später auf dem Schulhof angegriffen wird. Andere Mitschüler haben davon ein Video gedreht und es auf YouTube hochgeladen. In diesem Film werden die Reaktionen und die Gedanken des Opfers klar in den Vordergrund gestellt.

Hierzu wurden Muster für Tagebucheinträge mit den Positionen Opfer, Täter und Zuschauer in der Klasse verteilt, durch die sich die Schüler in die Situationen, Gefühlslagen und die Absichten bzw. Motive der Beteiligten hineinfinden sollten. Danach war Raum zur Diskussion: „Habt ihr schon einmal solche Situationen miterlebt, wenn ja wie war das für euch?“, „Wie habt ihr gehandelt?“, „Wie sollte man handeln?“ Diese und weitere Fragen wurden angeregt diskutiert.

Zum Schluss haben die Schüler der Klasse einen Klassenvertrag unterschrieben, in dem sie sich u. a. dazu verpflichten, keine Fotos oder Videos von anderen hochzuladen oder Geheimnisse und andere Peinlichkeiten in Netzwerke zu schreiben.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 17.11.2012 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

17.11.2012, Liesa Demtröder

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