Städtisches Gymnasium Selm

Städtisches Gymnasium Selm – Das SGS. Schule mit Profil.

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Außerunterrichtlicher Sport

Wettkampf, Leistung, gute Laune!

Neben dem Sportunterricht steht der außerunterrichtliche Schulsport. Dieser umfasst Arbeitsgemeinschaften, Schulsportfeste, schulsportliches Wettkampfwesen, Pausensport und Sportfreizeiten. In diesen Bereichen hat sich in den letzten Jahren an unserer Schule eine Menge getan.

Zu erwähnen ist hier zunächst der Pausensport. Von Frau Lisa Heimann, einer ehemaligen Referendarin, ist die Initiative ausgegangen, die jeweiligen fünften Klassen mit einer Kiste mit unterschiedlichen Spielmaterialien für die Pause und auch die eine oder andere Vertretungsstunde auszustatten. Jonglagematerial, Springseile und Geräte für Rückschlagspiele können genutzt werden, um notwendige Bewegungserfahrungen zu machen.

Im Schuljahr 1997/98 fanden nach längerer Pause wieder Bundesjugendspiele für die gesamte Sekundarstufe 1 statt. Den Abschluss bildeten Klassenstaffeln und ein Fußballspiel der Schüler gegen eine Lehrermannschaft. Die Ergebnisse des Vierkampfs wurden im Hinblick auf die Anforderungen für das Schüler- bzw. Jugendsportabzeichen ausgewertet, so dass für das Jahr 1997 146 Sportabzeichen im Rahmen des Landeswettbewerbs des Deutschen Sportbundes gemeldet werden konnten. Im Sommer 1998 fielen beide Termine für die Bundesjugendspiele leider ins Wasser. Dem Einsatz der Sportkolleginnen und -kollegen ist es jedoch zu verdanken, dass im Januar 1999 trotzdem mit 157 Sportabzeichen eine noch größere Zahl für den Wettbewerb gemeldet werden konnte.

Zum Ende des ersten Schulhalbjahres findet ein Hallensportfest für die Jahrgangsstufen 5 bis 8 statt. Jede Klasse stellte eine Biathlonstaffel, bei der das Skilaufen durch einen Hindernislaufparcours und das Schießen durch Ballwerfen ersetzt wurde. Mit viel Einsatz und teilweise phantastischer Unterstützung des Publikums kämpften die Aktiven um den Sieg für ihre Klasse.

Deutliche Steigerungen sind auch im Bereich des schulsportlichen Wettkampfwesens festzustellen. Besonders hervorzuheben ist auf diesem Gebiet auch die Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern wie z.B. bei den Handball-Stadtmeisterschaften der Selmer Schulen: In zwei Altersgruppen traten hier Schülerinnen und Schüler an die Sportkollegen heran, nachdem sie z. T. in Eigenregie einen Kern von Vereinsspielern mit Klassenkameraden ergänzt hatten, und baten um Meldung für das Turnier. Ein Ansinnen, dem nur zu gern nachgekommen wurde.

Auf eigene Initiative sind auch die Teilnahmen beim 24-Stunden-Schwimmen und beim Duathlon des Selmer Triathlon-Vereins im vergangenen Jahr zurückzuführen.

Erstmalig wurde das Hallenfußballturnier der Selmer Schulen mit vier Mannschaften beschickt, darunter eine Mädchenmannschaft, die sich auf Anhieb als Sieger durchsetzte. Gemeinsam mit der Realschule wurde ein Schwimmwettkampf für die Jahrgangsstufen 5 und 6 durchgeführt.

Beim Landesschulsportfest gingen z.B. im Schuljahr 1998/99 vier Leichtathletik-Mannschaften, drei Fußballmannschaften, zwei Tennismannschaften und drei Schachmannschaften auf Kreisebene an den Start. In der Leichtathletik konnte ein Kreismeistertitel, zwei zweite Plätze und ein dritter Platz errungen werden. Im Schach wurde auf Regierungsbezirksebene in der Wettkampfklasse II der dritte Platz erreicht. Im Tennis konnten sich die Jungen der Wettkampfklasse II bis ins Finale auf Regierungsbezirksebene kämpfen.

Ein Wermutstropfen fällt in den Becher, wenn der Blick auf die Arbeitsgemeinschaften im Sport gerichtet wird: Gerade zu Beginn des zweiten Halbjahres im Schuljahr 1998/99 bestand hier ein breites Angebot für die Schülerinnen und Schüler. Um krankheitsbedingten Unterrichtsausfall zu vermeiden, war es jedoch erforderlich, dieses freiwillige Angebot schon nach wenigen Wochen einzuschränken. Gleichwohl ist dies der Bereich des außerunterrichtlichen Schulsports, in dem am ehesten die Möglichkeiten bestehen, den Schülern Angebote zu machen, die über das örtliche Sportartenspektrum hinausgehen und den Sportunterricht ergänzen können.

Zum guten Schluss sollen auch noch die Skifahrten in den Osterferien erwähnt werden, die auf das Engagement des Kollegen Manfred Katte zurückzuführen sind.

Insgesamt gesehen, so glaube ich, kann sich der Sportbereich mit diesem Umfang und dieser Leistungsfähigkeit gut sehen lassen. Schüler und Lehrer werden auch weiterhin dafür sorgen, dass diese Aktivitäten fortgesetzt werden.

Michael Preuß, aus der Festschrift 10 Jahre SGS (leicht aktualisiert)


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