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10.11.2009 – Sozialwissenschaften

Familie – war wichtig und bleibt wichtig

Foto: Jugendpfleger Benedikt Dorth (l.) diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern im Sunshine
Jugendpfleger Benedikt Dorth (l.) diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern im Sunshine – Foto: Andrea Heming / gymnasium-selm.de

„Familie war wichtig und bleibt wichtig“, das ist ein Diskussionsergebnis nach dem Besuch des Leistungskurses Sozialwissenschaft (Jgst. 13) am Dienstag im Jugendzentrum Sunshine. Die Wanderausstellung „Jugend – damals und heute“ stand zunächst im Mittelpunkt der Betrachtung – exklusiv vorgestellt von Jugendpfleger Benedikt Dorth.

Die Fotos und Texte der Ausstellung boten eine hervorragende Grundlage für die Gesprächsrunde auf den alten, aber doch gemütlichen Sunshine-Sofas. Kursleiterin Andrea Heming verdeutlichte zunächst drei wesentliche Komponenten der Vorstellung von Jugend.

Auffällig sei die vielfach negative Besetzung des Begriffes „Jugendliche“, der mit Chaos und Randale in Verbindung gebracht werde. Im Gegensatz dazu stehe die rein positive Auffassung vom Adjektiv „jugendlich“, mit dem zahlreiche Werbeträger arbeiten. Außerdem sei für die heutige Jugend die Verlängerung der Jugendzeit prägend, beginnend bereits zwischen dem 11. und 12. Lebensjahr und über das 18. hinaus andauernd.

Drei Leitfragen wurden anschließend diskutiert: Wodurch ist die Lebenswelt heutiger Jugendlicher gekennzeichnet? Wie unterscheidet sich die Jugendzeit heute von der Erfahrung der Eltern- und Großeltern-Generation? Was erzähle ich in 50 Jahren meinem Enkelkind über die prägenden Momente meines Lebens?

Vielfältig und auch sehr persönlich wurden Erfahrungen zusammengetragen, Familiengeschichten erzählt und Zukunftsvisionen entwickelt. Die Veränderung der Kommunikation wurde intensiv besprochen, aber auch die Themen Berufswahl und Familie. So blieb auch als Fazit, dass bei allen Unterschieden zwischen den Generationen „Familie“ als unverzichtbar angesehen wird, die Gefahr von Isolation und Einsamkeit aber mit der aktuellen Entwicklung zunimmt.

Die empfehlenswerte Ausstellung kann ausgeliehen werden. Nähere Informationen sind bei Benedikt Dorth unter der E-Mail-Adresse b.dort@stadtselm.de zu erhalten.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 10.11.2009 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

10.11.2009, Andrea Heming

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