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27.02.2007 – Stein mobil – Jugend redet mit

Dem Freiherrn auf der Spur

Foto: „Jugend redet mit“ ist ein Baustein des Projektes „Stein mobil“
„Jugend redet mit“ ist ein Baustein des Projektes „Stein mobil“ – Foto: LWL

„Wer ist denn nun für ein Schülerparlament?“ fragt Moderator Florian Bensiek. Nur zaghaft gehen die ersten Hände hoch. So richtig überzeugt scheinen die meisten Schüler nicht zu sein.

Kein Wunder, sollen sie doch erst noch durch das Podium in ihrer Meinung gestärkt werden. Jedoch ist die Diskussion nur gespielt. Denn im Sozialwissenschaftsgrundkurs der Jahrgangsstufe 11 des Städtischen Gymnasiums stand in den letzten Wochen das Entscheidungsspiel „Jugend redet mit“ auf dem Stundenplan.

Dazu hatte Lehrerin Andrea Heming den Kurs in Gruppen eingeteilt: für oder gegen ein Jugendparlament. In den Unterrichtsstunden konnten sich die Jugendlichen nun auf ihre Rolle vorbereiten.

Gestern folgte der Abschluss des Projektes. In der fiktiven Podiumsdiskussion tauschten die Jugendlichen ihre unterschiedlichen Positionen aus. Geleitet wurde die Diskussion von Studenten der Universität Münster. Im Rahmen des Projekts „Stein mobil“ bietet die Uni dieses Schulprojekt an.

„Wir wollen an die Ideen des Freiherrn vom Stein erinnern“, berichtet Andrea Meschede vom Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaft. Der Stein soll so ins Rollen kommen, sich im Jahr des 250. Geburtstages des Reformers mit seinen Ideen zu mehr Bürgerbeteiligung auseinander zu setzen.

Die ersten beiden Bausteine des Projekts beziehen sich auf den historischen Kontext von Steins. Darauf baut der dritte Stein, die Diskussion, auf. Andrea Heming hat dies in den Unterricht zum Thema „Beteiligung an politischen Systemen“ eingebaut. „Und die Fachleute von außen lockern das Ganze noch auf“, sagt sie.

Anhand von Arbeitszetteln wusste jede Gruppe, was ihre Argumente für oder gegen ein Jugendparlament sind. Diese galt es, gegen andere zu behaupten. Im Frage-Antwort-Spiel kamen so die unterschiedlichen Positionen – zum Beispiel Jugendvertreter, Politikwissenschaftler oder auch Vertreter der Politik – zum Tragen. Die nicht an der Diskussion beteiligten Schüler mussten sich währenddessen Notizen machen, wer wie welche Position vertritt.

Im Anschluss an die Diskussion stimmten die Schüler dann noch einmal erneut ab. Diesmal aber nicht so zaghaft.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 27.02.2007 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

27.02.2007, Ruhr Nachrichten (mw)

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Dieser Artikel ist ein Pressebericht über das SGS aus dem Lokalteil der Ruhr Nachrichten.

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