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14.05.2007 – Energiesparhaus-Wettbewerb

Kleine Häuslebauer

In der Eingangshalle des Gymnasiums ging es gestern hoch her. Der Energiesparhaus-Wettbewerb sollte am Montagmorgen ein Gewinner-Haus hervorbringen. Aus den drei Klassen 5a, c und d traten die bereits vorher ermittelten sechs besten Gruppen mit ihren selbst gebauten Häusern im Wettkampf Wärmespeicher gegeneinander an.

Die Häuser wurden mit einem Becherglas und 100ml siedendem Wasser geheizt. Nach zwanzig Minuten wurde die noch bestehende Temperatur in den Häusern von den Schülern auf dem Thermometer abgelesen. Physiklehrerin Kerstin Brinker hatte ein strenges Auge auf die Genauigkeit der Messung.

Das Gewinnerhaus von Jonas Lettmann, Niklas Mischke und Moritz Greskamp hatte mit 36°C die höchste Temperatur. „Wir haben die günstigsten Maße selbst ermittelt und durch Recherche im Internet herausgefunden, was die besten Baumaterialien sind“, erklärt Jonas die einzelnen Arbeitsschritte. Innerhalb des Physikunterrichtes wurden in den vergangenen Wochen die Themen Wärme, Wärmeleitung und Energie behandelt und bereits dabei die ersten Konzepte wie z.B. die Minimierung der Oberfläche, Wärmereflexion und Wärmeisolierung von den Schülern erarbeitet.

„Die einzigen Vorgaben, die ich als Leiterin gegeben habe, waren, dass die Häuser ein Innenvolumen von neun Litern fassen mussten und zehn Prozent der Außenfläche aus Fenstern und Türen bestehen mussten“, erklärt Kerstin Brinker.

Das Projekt ist fächerübergreifend. „Derzeit werden im Mathematikunterricht die Themen Längen, Flächen und Rauminhalt behandelt, so passt die Projektarbeit auf beide Fächer gut“, sagt Brinker. In Dreiergruppen hatten die Schüler über zwei Wochen Zeit, die Materialien zu besorgen und die errechneten Maße umzusetzen.

Ein Würfel mit der Kantenlänge von ca. 21 cm hat die geringste Außenfläche und erfordert somit die kleinste Fensterfläche, was wiederum Wärmeverluste minimiert.

So auch das Gewinnerhaus. „Wir haben die Plexiglasfenster doppelt gemacht, damit nicht noch mehr Wärme entweichen kann, die Materialien haben wir beim Baumarkt gekauft“, erzählt Niklas.

Das Haus besteht aus Styropor, innen aus Alufolie. Die drei Jungs bekommen eine Urkunde mit Stempel von einem Ingenieur für Schall- und Wärmeschutz.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel am 14.05.2007 veröffentlicht wurde. Die Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Sie können ggf. veraltet und nicht mehr zutreffend sein.

14.05.2007, Ruhr Nachrichten (Sophie Bissingen)

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Dieser Artikel ist ein Pressebericht über das SGS aus dem Lokalteil der Ruhr Nachrichten.

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